Wissenswertes

Daniel Culjak

Über mich

Aufgrund meiner Tätigkeiten in diesem Bereich und bei einem der Deutschlandweiten Marktführer August Renschler habe ich viel Erfahrung in dieser spannenden Branche sammeln können.
Ich habe im letzten Jahr mit mit einem der Gründer und EX Inhaber der Firma im Bereich der wasserlosen Urinale intensiv und aktiv zusammengearbeitet und konnte meine Kenntnisse durch diesen 75 Jahre alten Herren extrem ausbauen. Er war einer von 8 Handelsvertretern der Ernst Gruppe, die 1963 dafür gesorgt haben das wasserlose Urinalrinnen und Urinale in Deutschland Fuß gefasst haben und war zuständig für den Südwesten. Als Umsatzstärkster Handelsvertreter hat er nach und nach andere Gebiete erobert, so das er zum Schluß vom tiefsten Südwesten bis nach Berlin seinen Kundenstamm aufgebaut hat.

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Wie genau funktioniert ein wasserloses Urinal?

Urinale kennen viele Menschen eher aus öffentlichen Bereichen wie Tankstellen, Bahnhöfen, Hotels, Restaurants usw. Zunehmend finden sie aber auch im privaten Bereich Verwendung. In der ursprünglichen Variante handelte es sich um eine an die Wand montierte Steh-Toilette mit Wasseranschluss.

Führt man sich die Funktionsweise eines klassischen Urinals vor Augen, muss der Eindruck entstehen: Das kann doch nicht gutgehen. Dabei vergessen die meisten Skeptiker, dass die Bau- und Funktionsweise natürlich an den wasserlosen Betrieb angepasst werden muss und ein wasserloses Urinal deshalb auch nur optisch einem klassischen Pissoir ähnelt.

In der Regel bestehen wasserlose Varianten aus sehr glatten Materialien wie:

  • hochwertiger Sanitärkeramik,
  • faserverstärktem Zement,
  • Hightech-Kunststoffen oder

Zum Teil werden diese Materialien zusätzlich versiegelt.

Der Effekt: Eine praktisch porenfreie, extrem glatte Oberfläche mit Lotus-Effekt, an der Urin einfach abperlt. Da Trockenurinale in der Regel ohne Rand gefertigt werden, kann sich auch hier nichts absetzen – das Pissoir bleibt trotz Benutzung hygienisch sauber.

Um Gerüche zu vermeiden, setzen die Hersteller auf zwei unterschiedliche Systeme:

  1. Den mechanischen oder
  2. einen chemischen Geruchsverschluss.

Unterschiede

Mechanischer vs. chemischer Geruchsverschluss

Ein wasserloses Urinal mit Sperrflüssigkeit nutzt die Grundsätze der Chemie, um Geruchsentwicklung zu vermeiden. Zum Einsatz gelangt eine Sperrflüssigkeit in Kombination mit einem Siphon. Der Siphon ist mit Wasser und der Flüssigkeit gefüllt. Trifft Urin darauf, sinkt er durch den sperrenden Schutzfilm hindurch in den Abfluss – die Sperrflüssigkeit schwimmt weiterhin oben und verhindert das Entweichen von Gerüchen.

Mechanischer Geruchsverschluss

Bei den mechanischen Geruchsverschlüssen unterscheidet man grundsätzlich zwischen einer Geruchsverschlussmembran und einer Lösung mit Schwimmer. Die Schwimmer-Lösung erinnert an den chemischen Geruchsverschluss: Ein flüssigkeitsgefüllter Behälter wird mit einem Schwimmer nach oben abgedichtet. Auftreffender Urin drückt den Schwimmer nieder und kann so abfließen.

Chemischer Geruchsverschluss

Als eleganteste und am wenigstens aufwändige Variante gilt die Geruchsverschlussmembran. Das Membran-Ventil in der Abflussöffnung öffnet sich, sobald Urin auftrifft. Kommt keine Flüssigkeit nach, schließt sie sich automatisch wieder. Die Membran selbst gilt sowohl als geruchsdicht als auch als druckresistent, kann also sowohl Ober- als auch Unterdruck ausgleichen.

wassersparende

Toiletten & Urinale

Der Wasserverbrauch bei herkömmlichen WCs ist enorm: Unter dem Strich verbraucht man hier 9-14 Liter pro Spülung. Beim Urinal sind es weniger: zwischen 2 und 3. Doch es geht auch deutlich sparsamer.

Wasserlose Urinale:
Ein integrierter Duftstein sowie die besondere Konstruktion des Siphons machen es möglich: Dieses Urinal funktioniert ohne einen Tropfen Wasser – völlig geruchsfrei. Hierbei gibt es unterschiedliche Technologien der wasserlosen Urinale. Weit verbreitet ist die Verwendung einer Sperrflüssigkeit, die leichter als Urin ist und sich nicht mit diesem vermischt. Weiterhin gibt es Urinale, die mit Flüssigkeits-durchlässigen Membranen arbeiten.
Quelle:https://tipp-zum-bau.de/bad-2/wcs-und-urinale/

Umweltfreundlich, hygienisch, kostensparend – ein wasserloses Urinal (auch: Pissoir) besitzt viele Vorteile und trägt ganz praktisch zu Ressourcenschonung und Umweltschutz bei.
Wie genau das funktioniert, ist allerdings immer wieder Gegenstand von Spekulationen und ungläubigen Mutmaßungen. Für uns Grund genug, die Funktionsweise der wasserlosen Steh-Toilette noch einmal genau zu erklären und auf ein paar Besonderheiten einzugehen.

Hintergrundwissen

Wasserlose Urinale

Urinstein ist eine gelblich-braune kristalline Ablagerung, die sich durch Ausfällungen des Urins in Toiletten und Urinalen in fester oder pastöser Form bildet. Urinstein entsteht durch eine chemische Reaktion von kalkhaltigem Wasser (in der Regel das Spülwasser) mit dem Urin.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Urinstein

Das Wissen die wenigsten und im Klartext bedeutet dieses, dass die Nutzung von wasserlosen Urinalen auch die Abwasserleitungen langlebiger macht, da diese Chemische Reaktion verzögert wird oder gar überhaupt nicht stattfindet! Ein großes Plus für wasserlose Urinale die längerfristig eingesetzt werden sollen ohne große folgekosten für Verstopfte Leitungen zu verursachen.


Würde man in Deutschland nachfragen, würde sicher viele Menschen berichten, dass Sie viele Probleme mit wassergespülten Urinalen haben, bei denen der Kalkgehalt im Wasser mittel bis hoch ist.

Deutschlandkarte mit härtegehalt https://www.lippert-wassertechnik.de/wasserhaerte-in-deutschland

Links

Allgemeine Infos

Wasserverwendung im Haushalt 2018

Artikel aus dem Jahr 2018
vom Hersteller Ökonal

Uridoc

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